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Flexibilität in Zeiten maroder Gesundheitssysteme

bordell Flexibilität in Zeiten maroder Gesundheitssysteme

Wir leben in einer globalisierten Leistungsgesellschaft. Das Leben dreht sich nur noch um Geld, um Erfolg, alles wird an Zahlen gemessen. Während die Vorstände globaler Unternehmen die Gehälter aus den USA anstreben, dürfen sich die Schichten unterhalb des Aufsichtsrats an den Löhnen des fernen Ostens orientieren. Zumindest kann keiner behaupten, dass es keine Ziele mehr gäbe.

Die Bundesagentur für Arbeit, die sich mit dem Gegenteil dessen beschäftigt, was der Name impliziert, hat wieder einmal eine Arbeitslosenzahl oberhalb von 5 Millionen bekanntgegeben. Frei nach dem Motto, dass man immer das Positive sehen soll: 90% haben immerhin noch Arbeit. Da ist noch Potential für weitere Rückführungen in den Arbeitsmarkt bzw. Entlassungsproduktivität, wie man ja heute sagt.

Wer einen neuen Job sucht, muss kreativ sein. Kreativität führt zwar auch nicht immer zum Ziel, immerhin schlägt man so aber einen Teil der verbleibenden Lebenszeit tot. Ideen gibt es viele. Ein Arzt in Neuseeland hat jetzt, aufgrund der Unzufriedenheit mit dem dortigen Gesundheitssystem, seine Praxis geschlossen und die Branche gewechselt. Gleicher Ort, gleicher Chef, andere Services – er betreibt jetzt ein Bordell. Ob die ehemaligen Sprechstundengehilfinnen übernommen wurden, ist unbekannt.

Die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem ist ja bei unseren Ärzten derzeit auch nicht übertrieben ausgeprägt und dass Medikamente häufig mehr schaden als helfen, ist auch hinreichend bekannt. Die neuen Services des neuseeländischen Arztes dürften auf Kundenseite die Inanspruchnahme des maroden Gesundheitssystems spürbar verringern. Zu einem hilft zumindest penetrierender Geschlechtsverkehr (Medizinischer Fachausdruck für die Tätigkeit des Vögelns; A.d.R.) erwiesenermassen gegen Stress, zum anderen tut man aufgrund des Kalorienverbrauchs auch gleich noch etwas gegen Übergewicht.