Dieses Jahr habe ich mir einen Besuch auf der SAPPHIRE gegönnt. Genau genommen hat ihn mir SAP gegönnt – dort meinte jemand, ich sollte da mal hin und um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, gab er mir sogar einen Gutschein für die Konferenz. In diesem Jahr fand die europäische SAPPHIRE vom 19. bis 21. Mai in Berlin statt und laut Aussagen von SAP kamen diesmal 9.000 Besucher.
Ich traf am Sonntag abend in Berlin ein und hatte eigentlich vor gehabt die Registrierung noch am Sonntag zu erledigen und ein Willkommensgetränk zu geniessen. Mein Notebook hatte ich zwei Minuten vor dem Berliner Hauptbahnhof zugeklappt und irgendwie war mir an dem Abend nicht mehr nach Geschäftskluft. Ich entschied mich daher für eine Joggingrunde an der Spree und fuhr am Montag früh entsprechend früher zur Messe. Beim nächsten Mal mache ich die Registrierung am Sonntag abend – am Montag durfte ich fast eine Stunde in einer Schlange stehen.
Die erste Keynote erreichte ich gerade noch rechtzeitig. Kurz hinter mir wurden die Türen geschlossen – wer nicht mehr reinkam konnte aber die Liveübertragung in den diversen Theatern verfolgen, wie ich später erfuhr. Letztendlich war der Eindruck vermutlich ähnlich, direkt sehen konnte ich nicht viel: die Entfernung zur Bühne war sehr groß und Herr Kagermann aus der Entfernung der hinteren Reihen fast nicht mehr sichtbar. Wirklich gestört hat es nicht, die Projektionen waren durchdacht. Der Sprecher wurde links und rechts vergrößert dargestellt, auf zwei XXL-Widescreens war die Präsentation zu sehen und die Akustik war hervorragend.
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