Casino Royale in der Spätvorstellung
Dank einer recht brauchbaren Heimkino-Anlage, in der grundsätzlich nur noch ein Beamer fehlt (und dafür fehlt wiederrum das Geld), bin ich relativ selten im Kino. Freitag nacht war es aber wieder einmal soweit – wir waren in der Spätvorstellung des neuen Bond ‘Casino Royale’ im Braunschweiger Cinemaxx. Auffällig für den Freitag abend vor Weihnachten: die Stadt war relativ leer, kein Vergleich mit anderen Freitagen. Im Cinemaxx waren bis auf die Kasse an der Information alle anderen zu, das Cinemaxx wirkte fast wie ausgestorben. Angesichts eines “Normalpreises” von 10,20 EUR (Loge) kam ich etwas ins Stutzen – mir lag die Frage, ob da ein Blowjob inbegriffen ist auf der Zunge – um irritierende Blicke der Frau an meiner Seite zu vermeiden, habe ich mir die Frage aber geschenkt.
Laut der Website sollte der Film um 22:30 Uhr beginnen, laut dem Flyer in der Cocktailbar, aus der wir kamen, um 22:45 Uhr. Gegen 23 Uhr kam dann jemand in den Saal, entschuldigte sich für die Verspätung und meinte, sie würden jetzt den Film einlegen, dafür ohne Werbung. Werbung gab es dann trotzdem, allerdings zugegebenmassen sehr kompakt. Gegen halb-zwei war der Spass zu Ende, dass etwas verwaschene Bild wurde durch einen etwas verwaschenen Abspann ersetzt und ich konnte mich den (guten) Kritiken anschliessen.
Wer bislang in einen Bond geht, bekam keinen Tiefgang, dafür humorvolle Action genannt. Der neue Bond ist etwas anders. Er ist härter, emotionsloser – ein Killertyp, dessen Gefühlskälte sich nicht sehr viel von der seiner Kontrahenten unterscheidet. Sein Humor ist spitzer, sarkastischer, für das ausgiebige Vernaschen von hübschen Frauen hat er weniger Muße. Die Story ist deutlich realistischer als bisherige Bonds, die Darstellung deutlich brutaler. Wer auf “softe Action” steht, wird sich damit vielleicht nicht anfreunden können, mir hat der Bond im “Kostüm der Neuzeit” gefallen.

Ich habe irgendwann einmal gelesen, dass gutes Kabarett böse sein muss, so richtig böse. Wenn das stimmt, und diese These hat zumindest meine Zustimmung, dann muß man
Nachdem mich die Verführung zu Doro bereits etwas Ansehen beim DJ der Wegwarte gekostet hat, bin ich letzten Sonntag sogar ins Jolly Joker in Braunschweig gedackelt, um die Dame einmal live zu sehen. Grob geschätzt zwischen 500 und 1000 Leute hatten sich eingefunden, das Konzert begann um 20 Uhr.
Die erste Vorgruppe war die Metal Band 

