The ceremony is about to begin
Eigentlich wollte ich heute abend zum Sport und anschließend genüßlich zu einem Film oder ein paar aufgezeichneten WRC Sendungen die Beine hochlegen. Eigentlich. Das Wort ‘eigentlich’ ist aber uneigentlich eine diplomatische Form der semantischen Verneinung, der begleitende Hauch des Widerspruchs des zeitgleich Gesagten oder Geschriebenen.
An dem Ort, an dem man kurzfristig schneller abnimmt als an allen anderen, habe ich im Da Capo, einem Braunschweiger Stadtmagazin, einen Hinweis auf eine Doors-Night im Musikzentrum Hannover gelesen. Einlaß ab 20 Uhr, losgehen tut es anscheinend um 21 Uhr. Zunächst werden ein paar alte, unbekanntere Songs von den Doors gespielt, ab 21:30 steht die Coverband Riders on the Storm auf der Bühne. Im Anschluß gibt es eine Rockparty mit Songs von den Stones, Janis, Hendrix, Jefferson Airplane und vielen anderen aus den 60er und 70er Jahren. Kostenpunkt: 8 EUR.
Ok, da muß ich hin. Der Sport muß auch sein, um dem derzeit ungewollten Trend auf der Waage entgegen zu wirken – die WRC Aufnahmen werden auch am Sonntag noch da sein.
Zur Einstimmung ein paar Links zu Videos auf YouTube, zunächst die bekannten Songs: Break on Through, Light my Fire, Riders on the Storm , Roadhouse Blues und The End. Wem das noch nicht reicht, hier kommen noch ein paar weitere: Back Door Man, LA Woman, Moonlight Drive, Strange Days, The Unknown Soldiers, Touch Me. Is everybody in?

Der 3. Oktober ist ein Feiertag, das ist gut. Er liegt auf einem Dienstag, das ist noch besser. Dadurch entsteht ein sogenannter Brückentag, an dem nicht gearbeitet wird (hmm, mal schauen, ob das so eintritt). Auf diesem Weg entsteht dann jedenfalls ein viertägiges Wochenende. Ja, ich weiß, viele Menschen müssen auch an dem Montag arbeiten oder so ist das Leben nun einmal: die einen stehen auf der Sonnenseite, die anderen müssen an Brückentagen arbeiten.
Wenn man im Internet Informationen über London sucht, verliert man sich schnell in einem Urwald von Websites. In diesem Posting möchte ich die Websites erwähnen, die ich als hilfreich empfand. Wer darüber hinaus gute Websites zu London kennt, möge sie bitte in den Kommentaren ergänzen.
Sonntag war mein letzter Tag in London, eigentlich auch nur ein halber – am späten nachmittag wartete mein Flieger bzw. genau genommen würde er nicht warten, ich mußte also pünktlich da sein. Die Idee, ein zweites Mal um den Hyde Park zu laufen, verwarf ich nach Kenntnisnahme des tauben Gefühls in den Beinen. Nach einem ausgiebigen Frühstück – diesmal hatte ich nicht den
Gegen halb fünf das Licht ausgemacht, um kurz nach neun am Frühstückstisch – das mußte reichen, man ist ja nicht ständig in London. Mir wurde wieder Tisch 7 zugeteilt. Nehmt nie den Tisch 7 im Phoenix Hotel in Kensington Square Garden. Nie. Es ist ein schmaler Tisch für bestenfalls zwei Personen in einem schmalen Durchgang. Links und rechts ist jeweils ein Meter Platz und durch diese Enge strömen ständig Leute, um sich am Frühstücksbuffet zu bedienen. Der Windzug schlägt einem die Seiten im Buch um, in dem man gerade liest. Auch dann, wenn man sie mit einem Lesezeichen beschwert. Die Lektion von diesem Blog Posting: nie den Tisch 7 nehmen.