Frohes Neues Jahr
Spätestens an Silvester überlegen sich die meisten, was sie sich für das neue Jahr vornehmen. Mit den Vorsätzen war ich in der jüngeren Vergangenheit sparsamer, dafür hatte ich mir eigentlich immer etwas Zeit für einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr gegönnt. Ich halte den gelegentlichen Rückblick für etwas sehr wichtiges im Leben. Nicht um zu bereuen sondern um zu prüfen, ob der Weg, auf dem man geht, noch der ist, auf dem man gehen möchte. Vielleicht ist die Jahreswende gar nicht so ein guter Zeitpunkt dafür, ab und an stößt man mal auf schmerzhafte Erkenntnisse. Und wie sagte Meike Köster auf einem ihrer Konzerte so schön: “Das, wovor man am meisten Angst hat, ist häufig das, was man eigentlich will”.
Den Rückblick werde ich mir dieses Jahr vermutlich schenken, es ist einfach zuviel passiert. Wo viel Sonne ist, ist auch viel Schatten – das Jahr 2006 wird wohl eines der bemerkenswertesten bleiben, die mir gegönnt wurden und eines der Jahre, die ich am wenigsten missen möchte. Irgendwann vor oder nach Mitternacht werden wir in der Brunsviga aufschlagen und auf einer der beiden Tanzflächen das neue Jahr begrüßen. Echte Vorsätze habe ich nicht, ich lass 2007 einfach auf mich zu kommen.
Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs einen Rückblick, der von einem Lächeln begleitet wird und einen Blick auf das Jahr 2007, der von Zuversicht und Lebensfreude geprägt ist. Alles Gute für 2007, auf das eure Wünsche in Erfüllung gehen. Träume werden nur wahr, wenn man daran arbeitet.

Meine Entscheidung, zum
Dank einer recht brauchbaren Heimkino-Anlage, in der grundsätzlich nur noch ein Beamer fehlt (und dafür fehlt wiederrum das Geld), bin ich relativ selten im Kino. Freitag nacht war es aber wieder einmal soweit – wir waren in der Spätvorstellung des neuen Bond ‘Casino Royale’ im Braunschweiger Cinemaxx. Auffällig für den Freitag abend vor Weihnachten: die Stadt war relativ leer, kein Vergleich mit anderen Freitagen. Im Cinemaxx waren bis auf die Kasse an der Information alle anderen zu, das Cinemaxx wirkte fast wie ausgestorben. Angesichts eines “Normalpreises” von 10,20 EUR (Loge) kam ich etwas ins Stutzen – mir lag die Frage, ob da ein Blowjob inbegriffen ist auf der Zunge – um irritierende Blicke der Frau an meiner Seite zu vermeiden, habe ich mir die Frage aber geschenkt.
Ich bin kein Spieler. Gut, genau genommen spiele ich schon gerne, ohne jetzt genauer darauf eingehen zu wollen was, aber jedenfalls nicht um Geld in der Spielbank. Ich würde daher auch nicht auf die Idee kommen, in eine Spielbank zu gehen um mich an einen Roulett-Tisch zu stellen. Ausgenommen sind natürlich berufliche “Verpflichtungen”, wie z.B. eine Firmen-Weihnachtsfeier.