Fest der Liebe, Version 2009
Wenn man dieser Tage jemandem ein frohes Fest wünscht, weiß man ja nie, ob dieser jemand plötzlich fassungslos in der Mimik verharrt und einem kurze Zeit später mit diabolischen Augen und feuchter Aussprache ein “Du jetzt auch?” entgegen brüllt. Daher wünsche ich meiner schüchternen Natur entsprechend etwas versteckt am Ende dieses Absatzes allen, die das hier lesen, ein frohes Fest, entweder der Überernährung fröhnend am energiesparend leuchtenden Tannenbaum oder, wie es sich für das Fest der Liebe ja eigentlich gehört, mit dem bevorzugten Partner im Bett.
Wer es mit Weihnachten nicht so hat, dem sei gesagt: es sind nur drei Tage, dann hat er es hinter sich und wieder 362 Tage Ruhe. Und wem die Ruhe an Weihnachten zuviel wird: in der Wegwarte gibt es an den beiden Weihnachtsfeiertagen wieder die bekannten Schlucklum Weihnachtsparties mit Live-Musik und Tanzparty hintendran. Es muss ja nicht immer besinnlich sein.
Genießt die Tage!

Freitags, SBB Bahnhof in Basel: ich betrat den Wagen 7 und ging zu meinem reservierten Sitzplatz in der letzten Sitzreihe, bevor die Abteile beginnen. Der Großraumwagen sah nicht so aus, wie ein ICE Großraumwagen der Deutschen Bahn normalerweise aussieht. Der Zustand des Wagens lies mich vermuten, dass hier auf der Hinfahrt eine Horde Primitiver gehaust und beim letzten Fahrrichtungswechsel in Zürich die Zeit für eine Vollreinigung nicht gereicht hatte.