Einsperren von Windows Mobile 6
Knapp drei Jahre hat mich meine Hirnprothese durch das Leben begleitet, länger als so manche Beziehung hält. Der plötzliche Tod führte unmittelbar zu einem spürbaren Defizit an Gefühlen in meinem Beckenbereich – das kurzfristig eingerichtete alte Nokia vibrierte bestenfalls bei Anrufen, nicht bei den zahlreicheren Terminen. Windows Mobile ist aus Unternehmensgründen Pflicht, auf eine ausziehbare Tastatur wollte ich nicht verzichten: als Nachfolger hatte ich mir ein HTC Touch Pro 2 bestellt.
Geliefert wurde das Touch Pro 2 mit Windows Mobile 6.1. Die TouchFlo-Oberfläche war zunächst ungewohnt, aber das Neue hat ja seinen Reiz. Aus meiner Sicht lässt sie sich aus dem Stand heraus intuitiver bedienen und hübscher anzusehen als die hausbackene Windows Mobile Standard-Oberfläche. Was mir nicht gefiel war die Gerätesperre. Eine kurze Suche förderte zwei Tools ans Licht, die nicht nur bei der Gerätesperre deutlich mehr Optionen bieten:
- Slide 2 Unlock 2: nach dem Ausschalten des Displays ist nach dem nächsten Einschalten ein Schiebeschalter wie beim iPhone zu sehen, mit dem das Gerät wieder freigegeben werden kann. Der Pin-Lock kann nach Ablauf einer einstellbaren Zeit zusätzlich aktiviert werden. Versehentliche Anrufe aus der Hosentasche heraus sind damit Geschichte.
- tPro Skin: Optisch lässt sich die Erweiterung mit dem tPro Skin aufwerten, das mit dem schwarzen Grundstil sehr gut zu der HTC TouchPro Oberfläche passt.
Auf meinem privaten PC läuft zwar seit ein paar Jahren nur noch Linux, auf dem dienstlichen Notebook arbeite ich dagegen hauptsächlich mit Windows XP. Besondere Umstände erforderten nun eine parallele Windows 7 Installation auf dem Notebook. Nach der Installation am Wochenende wollte ich noch ein paar MP3 Songs für die abendliche Entspannung auf Dienstreisen auf die Platte kopieren, leider weigerte sich Windows 7 zunächst erfolgreich, einen Share von meinem
Die Zeiten, in denen Überweisungen zwischen Banken durch Laufburschen vorgenommen werden, sind ja nun schon einige Zeit vorbei. Inzwischen wandern ein paar Bits über schnelle Datenverbindungen und selbst unter ungünstigen Umständen dürfte eine Buchung nicht mehr als wenige Sekunden dauern. Für die Bank, wohlgemerkt, nicht für den Kunden, der von der Überweisung betroffen ist.