Internationale Kollegen

Vormittags eine Besprechung mit einem Kollegen aus Rumänien, etwas später ein kleiner Klönschnack mit einer Asiatin aus dem Produkt-Management. Abends am Biertisch bei Steak und Bratwurst mit einem neuen Kollegen aus Argentinien über das Leben und Reisen in Südamerika gequatscht. Was haben die drei gemeinsam?

Sie sprechen alle drei kein Deutsch und arbeiten in der Schweiz.

5 Kommentare zum Artikel “Internationale Kollegen”

  1. Sprache ist sowieso überbewertet – solange man sich auf irgend eine gemeinsame einigen kann, die alle passabel reden, passt’s doch.

    Mich wundert allerdings, dass die Eidgenossen Aufenthaltsgenehmigungen erteilen, wenn man die Landessprache nicht spricht.

    • Ich bin mir nicht sicher, ob es *die* Landessprache überhaupt gibt.

      Etwas westlich von Bern spricht “man” nur noch französisch. Kollegen aus der Region bevorzugen, da meine französisch-Kenntnisse bestenfalls zur Begrüßung reichen, eindeutig die englische Sprache gegenüber ihrem eher gebrochenen Deutsch (außerdem finden sie das fairer, da ich dann auch in eine Fremdsprache wechseln müsste *g*).

      Die Schweizer sind die Sprachenvielfalt offensichtlich gewohnt und Englisch scheint der gemeinsame Nenner zu sein. Es ist auch die einzige Sprache, die bei der Einstellung als zwingend vorausgesetzt wird.

  2. Klingt deutlich interessanter als das, was ich bei der Arbeit habe: Fast durchweg berlinernde Kollegen (hübsch!), fast durchweg des Deutschen wenig mächtige Kunden (nur ein Teil von ihnen Ausländer). Leider ist keiner dabei, der besser englisch oder z.B. norwegisch sprechen könnte, also radebrechen wir.

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