Schweizer Engel
Letztens habe ich in Bern in einem Schaufenster einen goldenen Engel gesehen. Nun ist nicht alles gold, was glänzt – dieser war es aber, wenn auch nur an der Oberfläche und nur im Hinblick auf die Farbe. Und auch wenn ich nicht an Engel glaube, dieser ließ mich sofort anhalten. Vielleicht war mein Nichtglaube an Engel auch der Grund für die Symbolik, die ich sofort mit dem Engel in diesem Schaufenster in Bern verband.
Es war dieser nachdenkliche, bedrückte Blick des Wesens, das für das Gute steht oder zumindest stehen soll. Mir war, als ob das, was der Engel sieht, selbst diesen am Guten zweifeln lässt. Insofern bekam der Engel etwas sympathisches, etwas reales.

Wieder mal in Bern. Wieder mal im Starbucks gewesen, dass für unverschämte Preise ganz passable Heißgetränke anbietet – immerhin auch einen Internetzugang, der meistens funktioniert. Um 22 Uhr schloss das Café und mir war noch nach einem spätabendlichen Spaziergang, bevor das Hotelbett als Übergang zum nächsten Tag im Büro auf dem Programm stand.
Ein Plaket in Bern. Ich sah es unter einer Brücke, in der Dämmerung eines Winterabends. Geschneit hatte, es, fast 30 cm, und kalt war es, feucht und kalt. Ich sah es beim Vorgehen, vor allem das eine Plaket von den vieren.
Meine Vorstellung von etwas hängt natürlich von dem ab, was ich bereits über dieses etwas weiß. Beim Begriff Weihnachtsmarkt denke ich an zahlreiche winterlich gekleidete Holzbuden, die mit Lichterketten und Tannenzweigen geschmückt sind. Das Angebot der einzelnen Buden möchte ich grob in die Kategorien Trinken, Futtern und Tünnefkram aufteilen. Durch die gleichmäßige Verteilung der Buden treibt sich eine meist muntere Menge über den Markt.