Artikel mit dem Tag ‘Gedanken’

Angst vor dem Leben?

Warum haben so viele Menschen Angst vor dem Ungewissen, vor dem Neuen, vor Änderungen? Als Kind waren sie doch nicht so; da hatte doch noch die Neugier die Oberhand und das Lächeln im Gesicht begleitete jede neue Entdeckung. Wer hat das bei so vielen kaputt gemacht? Und Warum? Brenda Ueland schreibt in ihrem Buch If You Want to Write, in dessen Titel eigentlich ‘write’ durch ‘live’ zu ersetzen ist, dass es anfangs überängstliche Eltern sind, später falsche Freunde und Lebenspartner, die einen anstatt zu unterstützen Dinge ausreden, ihre Bedenken äußern und einen so wieder auf den Boden des Alltags zurück holen.

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Nachtgedanken

berlin shopping NachtgedankenDie Gegensätze in Berlin kommen mir immer wieder wie ein mentaler Saunagang vor. Auf der einen Seite ein Einkaufscenter mit gediegener Atmosphäre wie z.B. am Potsdamer Platz, direkt daneben protzt das Sony Center mit moderner, aufwendiger und verschwenderisch wirkender Architektur. Zahlreiche Cafés, in denen der Kaffee mit einem kleinen Stück Kuchen 5 bis 6 EUR kostet. An diesen Flecken neuzeitlicher Schöpfungen könnte ich den Eindruck bekommen, dass es allen gut geht.

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Der Grad der Fremdbestimmtheit

Ich habe schon häufiger gesagt und geschrieben, dass für mich das Motorradfahren auch viel mit Freiheit zu tun hat. Das Wort ‘Freiheit’ habe ich vor allem auch deswegen verwendet, weil mir bislang kein besseres einfiel und letztendlich die (meine) Assoziation mit diesem Begriff schon ziemlich gut die Gefühlswelt beschreibt, die ich mit dem Motorradfahren, speziell mit der Gepäcktasche und Gepäckrolle hinter mir, verbinde.

Letztens habe ich mich mit einem Bekannten unterhalten, der sich vor einigen Jahren mit seiner Frau eine Auszeit von mehr als einem Jahr genommen hatte, um mit einem Jeep auf minimalem Seeweg bis nach Australien zu fahren. Ins alte Leben haben beide zurück gefunden, auch wenn sich ihre Lebenseinstellungen nach seinen Aussagen sehr stark geändert haben und beide keinen Tag, keine Stunde dieser Reise vermissen möchten. Er erzählte von seinen Erinnerungen und ich warf das Wort ‘Freiheit’ ein.

Er überlegte kurz und meinte dann zu mir, dass ich vermutlich den ‘Grad der Fremdbestimmtheit’ meine. Ja, genau den meinte ich. Auch früher schon.

Der fragliche Weg zurück

one way Der fragliche Weg zurückLetztens habe ich mich mit einem Bekannten unterhalten, der demnächst seine Firma verläßt. Durch aufgestaute Urlaubstage und Überstunden kommt er in den Genuss von ein paar freien Monaten, die er, da er zumindest nicht die Not hat sofort wieder arbeiten zu müssen, auch als Pause nutzen möchte. Wir sprachen über dies und das und speziell über die Frage, wie man ein solche Pause nutzen könnte. Die Diskussion endete schließlich bei der Frage, ob ‘man’ die Zeit von ein paar freien Monaten für eine Teil-Weltreise nutzen würde.

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Ein Sonntag in Berlin

berlin2008 akazienstrasse Ein Sonntag in BerlinEigentlich hatte ich an dem Sonntag vor gehabt durch die Seenplatte bis Rügen zu rollen, einmal die Insel zu umrunden und dann wieder Berlin anzupeilen. Nach den zuletzt stressigen Wochen Monaten im Büro und der doch recht langen Polen-Usedom-Tour war mir dann am Sonntag morgen nach Ruhe und Entspannung. Mir kam die Idee mit dem Mopped einfach ein bisschen durch Berlin zu gondeln, mir hier und dort etwas anschauen, dass ich mir entweder schon immer oder ganz spontan anschauen möchte – alles ohne feste Zeit- und Zielplanung. Ich dachte ein zweites Mal darüber nach, es hörte sich immer noch gut an. Das war es auch. Ein paar Worte zu Orten und Gedanken.

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