Artikel mit dem Tag ‘London’

Einblicke in die Nutzung öffentlicher Männertoiletten

Aufgrund zeitweiser Unpässlichkeiten führte ich in London eine Beziehung mit häufig wechselnden Partnern, rein toilettenmässig. Nun bin ich durch den einen oder anderen Streifzug durchaus das eine oder andere gewohnt, trotzdem wurde ich zunehmend fassungslos, in welchem Zustand der eine oder andere Mitmensch eine öffentliche Toilette hinterlässt. So gehen anscheinend viele einfach nur zum Pinkeln in die Kabine. Ok, von mir aus. Aber wenn sie schon verhindern wollen, dass ihr Wurmfortsatz nicht in der öffentlichen Auslage hängt, dann sollen sie wenigstens die Brille hoch machen und nicht ihre dunkelgelbe Flüssigkeit flächendeckend über die Brille verteilen (und dabei dann auch gleich noch auf den Fußboden). So ganz nebenbei: viel trinken ist gesund und macht auch den Urin heller.

Weiterhin scheint sich der Vorteil einer Spülung auch noch nicht herum gesprochen zu haben. Dies kann auch kein Einzelphänomen sein, da bei dem einen oder anderen Erleichterungsbecken offensichtlich mehrere direkt hintereinander nicht gespült hatten. Wer meint, dass ich dies zuverlässig aus der Farbe der Urinmischung schließe, irrt gewaltig. Mein Folgeschluss basiert auf den im Becken befindlichen Feststoffen. Ich vermute, dass angesichts der angetroffenen Berge der eine oder andere auch die Befürchtung hatte, dass die Wasserspülung die Menge nicht mehr verkraftet. Vielleicht hat der eine oder andere auch aus genau diesem Grund das benutzte Toilettenpapier neben das Porzellan geschmissen.

Sieht das bei den Frauen einen Raum weiter eigentlich auch so aus, manchmal?

The Speed of London

Leicester Square, Soho, LondonEs sind nicht die Orte, die uns in Erinnerung bleiben, es sind die Erlebnisse. Anfang Juni verbrachte ich vor dem Urlaub an der englischen Südküste wieder einmal ein langes Wochenende in London. Am Donnerstag Abend landete der Flieger, am Montag morgen wartete der Mietwagen für die Weiterreise. Scheinbar ähnliche Vorzeichen wie beim letzten Besuch, aber nur scheinbar. Diesmal wollte ich nicht nur den Kopf frei kriegen, sondern auch Kraft tanken. Andere Vorzeichen, andere Eindrücke.

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Busaba Eathai in London Soho

Thailändisches Restaurant in London SohoBereits bei meinem letzten, längeren London-Aufenthalt wollte ich in das thailändische Restaurant ‘Busaba Eathai’ in der Wardour Street im Stadtteil Soho. Dank zahlreicher Empfehlungen ist das Restaurant nicht nur bekannt sondern auch ständig überlaufen. Ich hatte damals wenig Lust gehabt, mich eine geschätzte gute Stunde oder länger anzustellen, mir das Restaurant für zukünftige Besucher aber gemerkt.

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Londoner für eine halbe Stunde

London, Hyde ParkSchon als sich abzeichnete, dass ich ein paar Tage meines Urlaubs in London verbringe, stand mein Entschluß fest: ich jogge wieder um den Hyde Park. Der Hyde Park ist einer der größeren Parks in London, der zudem sehr zentral liegt. Beim letztenmal begann meine Runde in der Nähe der Underground Station Queensway, mein Hotel lag damals in Kensington. Diesmal nächtigte ich in der Nähe von Marble Arch, ich kam daher von der westlichen Seite in den Park und lief meine Runde entgegen dem Uhrzeigersinn.

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An einer Ampel in London

Durchgeknallte Typen gibt es überall, in den Metropolen eher mehr. Wir schlenderten in Westminster auf eine Kreuzung zu. Aus der Gegenrichtung kommend stand der Verkehr auf der zweispurigen Straße an der roten Ampel, während der Querverkehr über die Straße huschte. Auf der Spur am Gehweg stand eine Schlange von mehreren Fahrzeugen, auf der zweiten Spur ein einzelner Motorradfahrer.

Die Szenerie weckte nicht nur unsere Aufmerksamkeit, als ein Taxifahrer im flotten Tempo hupend auf den an der Ampel stehenden Motorradfahrer heran fuhr. Im letzten Moment wurde es dem Moppedfahrer anscheinend zu knapp, er fuhr jedenfalls abrupt vielleicht zwei Meter nach vorne in den Fußgängerüberweg und hielt dort wieder an. Der Taxifahrer, der ungefähr zeitgleich fast zum Stillstand gekommen war, fuhr unverzüglich wieder an und dem Moppedfahrer ins Heck.

Dem Moppedfahrer war nichts passiert, das Mopped sah vor dem Aufprall besser aus. Die aus dem Taxi aussteigenden Fahrgäste waren ungefähr genauso verständnislos wie die in der anderen Spur an der gleichen Ampel wartenden Fahrzeuge.