Epica rockt das Musikzentrum
Nicht ohne etwas leben zu wollen und mit zunehmender Abstinenz Entzugserscheinungen zu bekommen sind zwei deutliche Anzeichen einer Sucht. Mangels Existenz einer „Anonyme Konzertjunkies“ Selbsthilfegruppe bleibt mir nichts anderes übrig, als von Zeit zu Zeit die üblichen Quellen nach Konzerten im Braunschweiger oder Hannoveraner Raum abzufragen. Bei solch einer Stöberei war ich Anfang des Jahres auf die niederländische Gruppe Epica gestoßen. Der Name war mir bis zu dem Tag nicht bekannt, aber die beiden Worte „Gothic Metal“ sind in den letzten Jahren zu Schlagworten geworden, auf die meine Synapsen sofort reagieren.
Letztes Jahr war ich im Oktober zufällig auf eine
Ich sollte am besten den DaCapo abonnieren und ihn mir direkt an den Ort schicken lassen, an dem man kurzfristig abnehmen kann – der zufällig gefundene Hinweis auf die Doors-Night war jedenfalls der Tipp des Monats. Um es vorwegzunehmen: qualitativ war es eines der besten Coverband-Konzerte, an die ich mich erinnern kann – vom “Spassfaktor” her eines der besten überhaupt. So naßgeschwitzt verlasse ich sonst nur die Wegwarte oder den Geräteraum im Fitnessstudio.