Strada delle 52 Gallerie

Strade delle 52 Gallerie

Es gibt Wanderwege und Wanderwege. Ok, das hilft so nicht weiter. Es gibt Wanderwege und Herausforderungen, ja, das ist besser. Die Strada delle 52 Gallerie zähle ich zu der zweiten Gruppe. Auf einer Länge von 6,5 km geht es mit ca. 800 m Höhenunterschied zunächst nach oben – die gleiche Strecke geht es dann auch wieder zurück. Ob das bereits eine Herausforderung ist, hängt von der persönlichen Fitness ab.

Interessant wird der Weg durch seine Wegführung. Auf den 6,5 km werden insgesamt 52 in das Bergmassiv gesprengte Tunnel durchquert. Der längste ist der Tunnel 19 mit 319 m Länge, der sich mit diversen Bögen durch den Berg windet. Ein anderer Tunnel führt spiralförmig nach oben. Als die Italiener 1917 den Weg in die Berge gesprengt haben, um sich vor dem österreichischen Artilleriebeschuss zu schützen, haben sie auf eine künstliche Beleuchtung verzichtet. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Licht gibt es am Ein- und Ausgang sowie in den seltenen Fällen, in denen ein Loch in der Tunnelwand Licht von außen reinlässt.

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ADAC Offroad-Training Lüneburg

Bei dem 4×4 sollte man wie bei Tieren auf artgerechte Haltung achten. Auch wenn ein Jeep Grand Cherokee im Innenraum den wohnlichen Charme eines Oberklasse-SUVs versprüht, mit seinen Sperren, dem Untersetzungsgetriebe und der dank Luftfederung beachtlichen Bodenfreiheit will er die Straßen verlassen. Und wenn nicht er, dann der Fahrer, oder zumindest ich.

Somit gab es Anfang Mai den ersten Auslauf in Form eines ADAC Offroad-Trainings auf dem Fahrsicherheitsgelände in Lüneburg. Im Gegensatz zu den Berichten zu den Motorrad-Trainings mache ich es mir diesmal einfacher: die Impressionen gibt es in Form eines zusammengeschnittenen Videos. Aufgrund des großen Weitwinkels der GoPro wirken die Steigungen zwar deutlich flacher als sie es vor Ort dann tatsächlich sind – einen guten Eindruck von dem, was einen erwartet, sollte das Video trotzdem geben.

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Uconnect Update für den Jeep Grand Cherokee

Besitzer neuerer Jeep Grand Cherokee’s wissen: ein aktueller Smart TV bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als das Uconnect System im Jeep. Wer sich entschieden hat, ob und wenn ja wie lang sich die Scheinwerfer nach welchem Ereignis einschalten sollen, wie viel Toleranz der Fahrer wünscht, bevor eine Damenstimme auf eine Diskrepanz zwischen der Fahrzeuggeschwindigkeit und den Schildern am Straßenrand hinweist und ob sich die Lenkradheizung bei tiefen Temperaturen automatisch einschalten soll, kommt irgendwann zu der Information über den Versionsstand von Software und Kartenmaterial.

Im Fall des Kartenmaterials zeigt sich Jeep bislang unpässlich, dafür darf sich der Jeep Besitzer auch ohne Werkstattbesuch über neue Softwareversionen freuen (vermutlich gilt das auch für andere Besitzer von FCA-Fahrzeugen, die Uconnect Systeme nutzen). Was braucht es dazu: Internet, einen PC mit Browser, einen USB Stick mit mindestens 4 GB Speicher sowie ein Uconnect System. Grundlegende Englischkenntnisse können nicht schaden, ein Linguistik-Studium ist nicht nötig.

Über das YouTube-Video gelangt man zu einer englisch-sprachigen Einführung, was für das Update zu tun ist. Wer die Anweisungen im Video nachvollzieht, sollte zum Ziel kommen. Eine deutschsprachige, etwas ausführlichere Anleitung gibt es hier.

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Plain Text Emails in Gmail

Kommunikation ist vielleicht nicht alles, aber viel – ein Leben ohne wäre vermutlich sehr leer. Die unidirektionale Gesprächsführung, bei der einer spricht oder der andere hofft, dass es aufhört, ist manchmal auch hilfreich. In Fällen, in denen der Sprecher kein Wert auf Feedback legt, sogar problemlos. Dies ist z.B. bei meinem Home Server der Fall, der mir einmal nachts eine Email schickt, aus denen ich erkennen kann, wie es ihm geht und ob die Backupplatte noch lebt.

Soweit, so gut. Diese Emails sind im reinen Textformat, den Aufwand für HTML Formatierungen habe ich mir im bash-Script gespart. Was mich dabei aber schon lange gestört hat war, dass die Emails im Gmail Webinterface mit einer proportionalen Schriftart angezeigt wurden. Einrückungen und Tabellen, die im Textformat mit Leerzeichen “formatiert” werden, sehen damit aus wie Kraut und Rüben.

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Shopping im Berufsverkehr

Rio-StreetShoppingRio, im Taxi auf dem Weg ins Hotel. Vier Spuren gen Süden, vier in nördlicher Richtung, keine leer. Schwüle 29 Grad draussen, gefühlte 18 Grad im Wagen. Ich mag keine Klimaanlagen, hier vielleicht doch. Aus den Lautsprechern schallt Musik aus den 80er Jahren, mit 96 kbps kodierte MP3s.

Autos, die plötzlich die Fahrspur wechseln und dem mit einer Wagenlänge Abstand folgenden Taxi, deren Fahrerin nebenbei munter das Handy bedient, im letzten Augenblick den Blick auf die stehende Schlange frei geben. Moppeds mit Funzellicht hinten und mit ohne Licht vorne, die sich hupend und mit einer Mischung aus Geschick und Furchtlosigkeit durch den Verkehr schwingen. Alle paar Minuten quetscht sich ein laut tönender Notarztwagen durch.

Aber das ist alles nichts im Vergleich zu den mit Taschen behangenen Typen in T-Shirts, die zwischen den Spuren stehen, um kurzzeitige Stillstände im Verkehr zum Verkauf ihrer Waren zu nutzen.