Kommunikation ist vielleicht nicht alles, aber viel – ein Leben ohne wäre vermutlich sehr leer. Die unidirektionale Gesprächsführung, bei der einer spricht oder der andere hofft, dass es aufhört, ist manchmal auch hilfreich. In Fällen, in denen der Sprecher kein Wert auf Feedback legt, sogar problemlos. Dies ist z.B. bei meinem Home Server der Fall, der mir einmal nachts eine Email schickt, aus denen ich erkennen kann, wie es ihm geht und ob die Backupplatte noch lebt.
Soweit, so gut. Diese Emails sind im reinen Textformat, den Aufwand für HTML Formatierungen habe ich mir im bash-Script gespart. Was mich dabei aber schon lange gestört hat war, dass die Emails im Gmail Webinterface mit einer proportionalen Schriftart angezeigt wurden. Einrückungen und Tabellen, die im Textformat mit Leerzeichen “formatiert” werden, sehen damit aus wie Kraut und Rüben.
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Rio, im Taxi auf dem Weg ins Hotel. Vier Spuren gen Süden, vier in nördlicher Richtung, keine leer. Schwüle 29 Grad draussen, gefühlte 18 Grad im Wagen. Ich mag keine Klimaanlagen, hier vielleicht doch. Aus den Lautsprechern schallt Musik aus den 80er Jahren, mit 96 kbps kodierte MP3s.
Autos, die plötzlich die Fahrspur wechseln und dem mit einer Wagenlänge Abstand folgenden Taxi, deren Fahrerin nebenbei munter das Handy bedient, im letzten Augenblick den Blick auf die stehende Schlange frei geben. Moppeds mit Funzellicht hinten und mit ohne Licht vorne, die sich hupend und mit einer Mischung aus Geschick und Furchtlosigkeit durch den Verkehr schwingen. Alle paar Minuten quetscht sich ein laut tönender Notarztwagen durch.
Aber das ist alles nichts im Vergleich zu den mit Taschen behangenen Typen in T-Shirts, die zwischen den Spuren stehen, um kurzzeitige Stillstände im Verkehr zum Verkauf ihrer Waren zu nutzen.
Nein, das ‘in’ in der Überschrift ist richtig, ich meine das kleine Städtchen Norden im Norden der Republik. Nun ist Braunschweig zwar nicht unbedingt der Nabel der Welt, aber trotzdem könnte jemand die Frage stellen, was einen Braunschweiger nach Norden treibt: Nun, wenn du einige Stunden im pulsierenden Norddeich verbracht hast, erscheint eine nur zwei bis drei Kilometer südlich liegende Gemeinde mit 25.000 Einwohner fast schon wie eine Metropole.
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GNOME 3 bietet in seinem Desktop-Menü standardmäßig keinen Menüeintrag, um den Rechner runterzufahren (“Shutdown”). Zwar kann man durch Drücken der ALT-Taste diesen Menüpunkt erzwingen, in manchen Fällen ist dies aber lästig und fehlerträchtig. Zum Beispiel dann, wenn der PC ein etwas älteres Baujahr hat und sich entweder nicht schlafen legen will oder sich entscheidet, aus dem Schlaf nicht mehr aufzuwachen. Wer in solchen Fällen die ALT-Taste nicht erwischt und trotzdem klickt, darf anschließend den Reset-Button klicken – mit dem Finger.
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Manchmal versuche ich eine Art Aussensicht einzunehmen um zu prüfen, ob das eigene Tun sinnvoll ist. Eine meiner Methoden ist die der grünen Männchen. Ob Außerirdische grün sein mögen, ist diskutierbar, ebenso meine Annahme, dass es sich bei ihnen um hochintelligente Wesen mit einem ausgeprägten logischen Denkvermögen handelt.
Letztens erzählte ein Kollege beim Mittagessen, dass er auf seinem PC einen neuen Grafiktreiber installiert hat und anschließend den berühmt-berüchtigten Windows-Bluescreen sah. Für solche Fälle hat er natürlich eine Kamera griffbereit, um die Fehlermeldung zu fotografieren. Da der Bluescreen gleich wieder verschwand, musste er den PC mehrere Male booten, bis er die Fehlermeldung abgelichtet hatte.
Ich weiß nicht warum, aber meine Gedanken waren sofort bei den grünen Männchen. Vor meinen Augen lief ein Film, in dem sie einen Menschen vor seinem Bildschirm betrachten, der Fehlermeldungen fotografiert. Was würden sie wohl denken?