Neues im Foto Album

Nach den Bildern vom Rock auf dem Rittergut, habe ich auch ein paar Impressionen Knipsereien aus Hamburg ins Foto Album gestellt und, nach dem nächtlichen Rundgang, das Album von Berlin erweitert:

Da mir Städte nachts meist besser gefallen als tagsüber, wird wohl irgendwann einmal eine Spiegelreflexkamera fällig sein. Sobald sich in schlechten Lichtverhältnissen etwas im Bild bewegt, vermisse ich jedenfalls die Option, Bilder mit einem hohen ISO-Wert machen zu können, die nicht verrauscht sind. Die Superszooms sind da “dank” ihres kleinen Sensorchips klar überfordert.

Kinder und Momente

Erinnert sich jemand, wie es war, ein Kind zu sein? Was er damals gemacht hat und wie er es gemacht hat? Wie er vielleicht in einem Kieshaufen saß und mit seiner Hand kleine Straßen geformt und dann mit seinem Spielzeugauto selbige abgefahren hat? Der Kieshaufen war kein Kieshaufen: es war ein Hügel, ein Berg, ein Gebirge oder gar eine Insel im Nirgendwo, manchmal sogar ein fremder Planet. Und das Auto hielt er auch nicht in der Hand, er saß drin - in den Gedanken zumindest und die Gedanken waren nur dort, wo das Auto war und das war das Einzige, das zählte, in dem Moment.

Kein Gedanke an den nächsten Morgen. Kein Grübeln, ob der Kieshaufen am nächsten Tag noch da wäre oder nicht. Wäre er da, wäre es gut - wäre er weg, war es auch ok. In jedem Fall war es egal, solange er in dem Auto saß, in Gedanken, in dem Moment. In dem Alter zählte nur der Moment, weil es nur den Moment gab.

Foto-Session in Berlin

Berlin, Brandenburger TorIch bin gerne in Berlin, leider viel zu selten. Diesmal war ich zu einer Zeit in Berlin, in der die „60 Jahre Bundesrepublik“ Feier lief. Ich war anlässlich eines Motorrad Sicherheitstrainings in der Stadt und kam erst kurz nach 22 Uhr in der Innenstadt an, da war die Party schon zu Ende. Selten, dass in Berlin etwas um 22 Uhr endet – meistens beginnt der Abend da doch erst. Nach Musik und Party war mir an dem Abend nicht mehr, Kopf und Körper sehnten sich nach etwas Ruhe.

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Bis zum Horizont, und dann weiter

Weserbergland 2009, Strasse (Effekt)Letztens rollte ich mit einem Bekannten auf seiner VFR gemütlich durch das Weserbergland. Es war eine schöne Tour, wie sollte es im Weserbergland auch anders sein. Von Seesen aus kurz den Harz geküsst, dann die von Göttern entworfene Strecke vom Soling runter zur Weser, unzählige schmale, wenig befahrene Landstraßen, die sich um und über die Hügel schwingen, Erbsensuppe mit Nachschlag auf dem Köterberg – Glücksmomente für den Preis einer Tankfüllung.

Irgendwann ging es dann im Bogen wieder heimwärts. Einen Moment dachte ich daran, wie schön es doch wäre, wenn jetzt einfach die Gepäcktasche hinter mir wäre und ich einfach weiter ins Unbekannte fahren könnte. So lange, wie ich mag, dort hin, wohin mich das Gefühl treibt, dem Sonnenuntergang entgegen oder mich vom Wind treiben lassend; irgendwo einzukehren ohne jetzt schon zu wissen, bei wem oder gar wo.

Am liebsten so lange dem Horizont entgegen, bis der Horizont mir irgendwann wieder bekannt vorkommt.

Gepäckkonzept 2009

Gepäckkonzept 2009Suchen ist schön, finden aber auch ganz nett. Im März hatte ich bereits etwas zu meiner Suche nach Gepäckraum abseits der Plastikkoffer geschrieben. Es ist die Kombination geworden, mit der ich damals liebäugelte. Eine Probefahrt mit vollem Gepäck verlief sehr zufriedenstellend und auch optisch, auch wenn dies letztendlich eher zweitrangig ist, gefällt mir die Zusammenstellung. Ein paar Gedanken zu der gewählten Kombination, falls sich jemand mit ähnlichen Gedanken herum schlägt.

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