Selige Worte zu Weihnachten
Ich hatte im Februar diesen Jahres angesichts des ersten Freiluft-Cappuccinos einen Mann erwähnt, der weniger durch seine Mark und Bein durchdringende Stimme als vielmehr durch seine humorvollen Texte in der Braunschweiger Fußgängerzone seit einigen Jahren bekannt ist wie ein buntes Huhn. Auf dem Weg zu einer weihnachtlichen Bratwurst stand er wieder im Fußgängerzonenkreuz vor dem CityPoint und ließ vorbeiziehende und andächtig lauschende Passanten an seinen Gedanken zu Weihnachten und der Menschheit teil haben.
Inhaltlich eindeutig eine seine schwachen Reden. Die Beleidigungsrate ist relativ gering, einzig sein Hang zu sexuellen Begriffen ist im Ansatz erkennbar. Ein kleiner Mitschnitt dieser öffentlichen Rede:

Die erste Kette an meiner
Wenn ich behaupten würde, dass ich nicht unbedingt ein Weihnachtsfreak bin, dann wäre das untertrieben. Dabei gibt es im Zuge dieses jährlichen Spektakels sogar eine Begleiterscheinung, der ich prinzipiell und gelegentlich gar nicht abgeneigt bin: den Weihnachtsmarkt. Ob Bratwurst, Fleisch, Bratapfel, Brezeln, Mandeln, kandiertes Obst, Marzipan- und Schokoladenleckereien, Kaiserschmarrn, skandinavische Kartoffeln, Fisch oder Grünkohl – es schmeckt meistens, wenn auch nicht gerade günstig. Dazu gibt es dann heißen Punsch oder Kakao oder ein kühles Becks, soweit so gut.
Ich wollte ja noch ein Posting zu Moskau schreiben. Wollen reicht aber nicht,
Mein Interesse an Gruppen, die mit Instrumenten aus dem Mittelalter Musik machen, ist fremdinjiziert. B. war es, der mir vor längerer Zeit vier Gruppen schmackhaft machen wollte und dank seiner Ausdauer irgendwann auch schmackhaft gemacht hat. “Die mußt du kennen, am besten live hören und sehen” sagte er mir, das Bier in der rechten Hand und die Zigarette in der linken.